Benefizkonzertreihe zum 333. Jubiläum von J.S. Bach

Auftaktkonzert am 24.02.2018 um 18:00 Uhr im Johannessaal
des Zentrums für Sucht- und Sozialtherapie, Frankfurter Straße 78 A, 34121 Kassel

Der ungewöhnliche Titel des Konzerts bezieht sich zahlenspielerisch auf das 333. Jubiläumsjahr von Johann Sebastian Bach, geboren 1685. Gleichzeitig ist er Programm: 37 mal sollen 9 Cembalowerke von Bach zu verschiedenen Anlässen erklingen, sei es ein moderiertes Konzert - als Cembalo-Rezital - oder sei es eingebunden in verschiedenen musikalischen Andachten im kirchlichen Raum ohne eigene Moderation.
Beginnend mit Präludien und Inventionen in Tonarten zum Namen B-a-c-h wird der Spannungsbogen mit Tanzsätzen aus Suiten und gesanglichen Kompositionen ähnlich der Arie und dem Rezitativ fortgesetzt bis hin zum virtuosen Cembalokonzert und zu Bachs Fugen und Fantasien als markante Wegbegleiter seines Schaffens.

Dabei wird die Frage beantwortet, was wohl die 14. Invention B-Dur mit Bachs Familienwappen verbindet und andere interessante Hintergründe zu seinem Leben und Schaffen in Bezug auf die Musik, die erklingen wird. Da Bach die „Claviermusik“ für alle Tasteninstrumente seiner Zeit komponierte, werden sie im Konzert zwar vorrangig auf dem Cembalo, aber auch mal auf dem Klavier oder auf der Orgel erklingen, wenn diese Instrumente räumlich vorhanden sind.

Dörte Gassauer, Cembalo und Moderation
Geboren in Dresden, studierte sie nach dem Abitur Klavier und Korrepetition bei Prof. Horst Böhm und Wolf Reinhold an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Infolge von privaten Studien und Kursen zur Alten Musik im Kloster Michaelstein/Harz bei Ludger Rémy schloss sich ein Aufbaustudium für Alte Musik (Cembalo) an der Musikakademie in Würzburg bei Lucy Hallmann-Russel an. Seit 1995 lebt sie im nordhessischen Raum und ist seit 2007 freischaffend in Kassel tätig. Neben ihren klavierpädagogischen und chorleiterischen Tätigkeiten verfügt sie über eine vielfältige Konzerterfahrung als Solistin und Korrepetitorin bei Lieder- und Kammermusikabenden.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Der im Laufe des Jahres gesammelte Erlös dieser Konzertreihe fließt dem Benefizprojekt "Musik statt Sucht" zu.

Projekthintergrund
Suchterkrankte Menschen haben im Verlauf ihrer Erkrankung häufig den Bezug zu früheren Interessen und Hobbies verloren. Mit dem Projekt „Musik statt Sucht“ können Menschen als Alternative zum Suchtverhalten neue Erfahrungen machen und diese in ihren Alltag integrieren. Dabei soll die wohltuende Wirkung von Musik auf Körper und Geist genutzt werden. Nach dem Erlernen eines Musikinstruments (oder das Musizieren wieder aufzufrischen), ist eines der Ziele des Projektes der Aufbau einer Band.

Diakonisches Werk Region Kassel
Das Diakonische Werk Region Kassel bietet Beratung und Hilfe in den Bereichen „Beratung und Begleitung“, „Integration und Inklusion“, „Wohnen und Abhängigkeit“, „Jugend und Familie“ sowie einigen assoziierten Organisationen. In Stadt und Landkreis Kassel unterhält es zahlreiche Beratungsangebote, Treffpunkte und ambulante Dienste. Derzeit arbeiten hier über 200 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Wohle der Menschen in Stadt und Landkreis zusammen. Hinzu kommen zahlreiche Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.